[et_pb_section fb_built=”1″ _builder_version=”4.4.9″][et_pb_row _builder_version=”4.4.9″][et_pb_column _builder_version=”4.4.9″ type=”4_4″][et_pb_text _builder_version=”4.4.9″ hover_enabled=”0″]

Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; Wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.

Beobachten Sie sich bei einer ganz normalen Tätigkeit: dem staubsaugen. Eine Hand zieht am Kabel, welches mit der Steckdose verbunden ist. Die andere hält das Rohr mit der Staubsaugerdüse und schiebt es über den Boden. Hin und her. Schritt für Schritt. Ihre Augen visieren den nächsten Kuchenkrümel an. Dabei wandern Ihre Gedanken zu der noch zu erledigenden Büroarbeit, dem letzten Kapitel Ihres interessanten Buches oder zu Ihrer Wochenendplanung. Bei all dem was Sie tun, denken und empfinden, spielen sich tausende von Mikro – und Ma- kroabläufen in ihrem Organismus ab. Vorgänge, von denen wir alle im Biologieun- terricht gehört aber vermutlich das Meiste schon wieder vergessen haben, weil sie einfach zu komplex sind. Ja, der Mensch ist wunderbar gemacht! Ohne Ausnahme!

Schade eigentlich, dass uns das so selten bewusst wird. Mangelblick und kriti- sches Urteil sind uns viel vertrauter und schnell verheddern sie uns in negative Gedanken über uns und andere.
Der Psalmbeter betreibt hier keine narzistische Nabelschau. Er staunt über das, was in ihm angelegt ist. Tief im Innern erkennt er, wem er es zu verdanken hat: Gott. Er lobt und dankt ihm und mit dem Dank rückt er ganz in Gottes Nähe. Damit weitet sich zugleich sein Blick auf seine Umwelt. Es gibt so viel Wun- derbares, dass Gott erschaffen hat! Der Mangelblick hat kaum noch eine Chance. Ein gutes und ermutigendes Wort für den August.

Verlernen wir das Staunen nicht. Entdecken wir Wunderbares, auch in Zeiten, die uns innerlich und äusserlich bedrängen und fordern. Verkneifen wir uns den Man- gelblick. Erlauben wir uns, auf die Fülle zu schauen, die Gott in uns und seiner ganzen Schöpfung angelegt hat. Erkennen wir den Geber hinter den Gaben, hint- er all unseren Fähigkeiten und Möglichkeiten, die wir ausleben können und sol- len. Gott zur Ehre und uns und anderen zum Guten.

Machen wir uns auf eine Entdeckungsreise, für die es keine geschlossenen Grenzen gibt.

Herzlich grüßt Sie

Beate Williard-Bidoli

[/et_pb_text][/et_pb_column][/et_pb_row][/et_pb_section]