Monatsspruch Oktober

„Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum Herren, denn wenn’s ihr wohlergeht, so geht’s euch auch wohl.“

Jer 29,7

Jeremia richtet diese Botschaft an Menschen, die aus ihrer Heimat Jerusalem vertrieben wurden und nun in der Fremde, unter babylonischer Herrschaft, zurechtkommen müssen. Vielen fällt das verständlicherweise schwer. In dieser Situation sagt der Prophet Jeremia: Suchet der Stadt Bestes und betet für sie. D.h. zieht euch nicht zurück, sucht weiter die Nähe eures Gottes und betet für die Stadt in der ihr lebt.

Man muss nicht zwangsverschleppt sein um sich in einem Dorf oder einer Stadt fremd zu fühlen.
Was sehen Sie, wenn Sie durch Ihre Stadt fahren? Ich sehe die vermüllten Ufer des Palmietflusses und die Rauchschwaden, die unter der Brücke aufsteigen. Auch die langen Menschenschlangen vor dem Krankenhaus und die Wellblechhütten am Ortsrand. Ferner die Großbaustelle einer Schule, hier und da ein paar Schlaglöcher, die geteert wurden und neugepflanzte Blumenbeete am Ortseingang. Meine Eindrücke entfalten sich in Kopf und Herz zu Schwermut und Hoffnung. Je nachdem. Ich versuche Jeremias Aufforderung nachzukommen, betend zu schauen und schauend zu beten: „Gott, hilf, deine Schöpfung zu ehren. Gib den Verantwortlichen im Stadtrat Weisheit und Einsicht. Hilf allen, die nicht wissen, wovon sie die nächste Mahlzeit bezahlen sollen. Stärke Ärzte und Schwestern Schmerzen zu lindern und Krankheiten zu heilen. Wecke in den Kin- dern Neugier und Lerneifer, gib ihnen verständnisvolle Lehrer. Lass diejenigen nicht mutlos werden, die auch an öden Straßen noch Blumen pflanzen. Und schicke mir ein Zeichen, wo ich gebraucht werde. Bitte eines, dass ich verstehe.“ Gebet rückt uns in die Gegenwart Gottes. Es verbindet uns miteinander. Gebet ist Vergewisserung, nicht allein zu sein weder mit Schwermut noch mit der Hoffnung. In der Welt, wie Gott sie gedacht hat, geht es allen gut. Zieht euch nicht zurück, sucht die Nähe Gottes!

Was sehen Sie und wie lauten Ihre Gebete? Mit herzlichen Grüßen, Ihre/Eure Beate Bidoli

Leben und dienen als Leib Christi während der Pandemie.

Es ist nun mehr als 6 Monate her, seit der Lockdown begonnen hat. Es gab viele Störungen, die uns dazu bewogen haben nach neuen Wegen zu suchen, um un- sere Aufgaben als Kirche zu erfüllen. Werden diese neuen Wege zur Norm?
Nun sind wir zu Lockdown Level 1 übergegangen. Das ist gut. Nun wird es ein- facher im Land wieder wirtschaftliche und soziale Strukturen aufzubauen. Mehr Gemeinden wollen sich an Sonntagen zum Gottesdienst treffen. Das ist wun- derbar. Mögen diese Versammlungen für viele ein Segen sein.

Aber erinnern wir uns daran, was Bischof Mpumlwana, der Generalsekretär des SACC, sagte: “The virus is not on level 1, it is the people. It means the responsibil- ity is ours to make sure that we
behave in a way that protects

us, and protects our families. There should be no levity out there because the virus per- forms the exact same way it ever did. Between you and me it will do what it does. “

Die Bestimmungen und Gesetze haben sich nicht geändert, nur die Anzahl derer die sich versammeln dürfen hat zugenommen. Lasst uns vorsichtig sein und bleiben, damit wir als Kirche nicht zu einer zweiten Infektionswelle beitragen.

Auf der Webseite des SACC „www.churchinaction.org.za“ finden Sie nützliche In- formationen zu Masken und wie wichtig es ist, auf sich und andere aufzupassen, wenn wir den Kampf gegen die Verbreitung von COVID-19 fortsetzen.

Der Apostel Paulus schreibt in seinem ersten Brief an die Korinther, Kapitel 12: „ihr seid der Leib Christi.“ (v27). Christus ist in uns und durch uns gegenwärtig und dient in dieser Welt. Darum lasst uns verantwortungsbewusst leben während wir mit Liebe und Fürsorge für einander da sind.

Bischof Gilbert Filter

SACC setzt sich gegen Korruption ein

Im September (Heritage month) wurde eine Kampagne gestartet unter dem Ti- tel: „Korruption ist nicht unser Erbe.“ Das hohe Maß an Korruption und Diebstahl von Covid-Geldern lähmt unsere Wirtschaft und verursacht das Millionen von Bürgern vor große Herausforderungen gestellt sind und Hunger leiden. Einige Beamte wurden auf betrügerische Weise schnell reich, während Millionen täglich hungrig ins Bett gehen.

Diese Kampagne wurde am 30.8.2020 mit einem virtuellen ökumenischen Dienst gestartet. Am Dienstag, dem 15.9.2020, führten die Kirchenleiter der Mitglieds- kirchen des SACC eine Antikorruptionsbotschaft vor den Regierungsgebäuden durch. Es gab eine Aufführung der Stille. Wir standen schweigend da, als Zeichen, dass wir sprachlos sind über das Ausmaß der Korruption. Einige trugen orangefarbene Masken, um zu sagen: Kriminelle müssen orangefarbene Kleidung tragen, sie müssen ins Gefängnis.

Jeder trug ein Poster mit einer Botschaft wie „Korruption ist nicht unser Erbe“; Korruption ist Diebstahl“; „Korruption zerstört Vertrauen“; “Korruption tötet” ……. .
Weitere Aktivitäten waren:

Am 23. September ein Webinar zum Manifest der Zivilgesellschaft (ein Doku- ment des SACC); Am 27. September gab es einen Interreligiösen Gottesdienst; Am 8. Oktober ein Webinar über die Wirtschaftslage;
Und am 11. Oktober ein ökumenischer Gottesdienst.

Bischof Gilbert Filter

Unser erster Gottesdienst am Sonntag, dem 27. September

… nachdem wir zu Lockdown level 1 übergegangen sind, fand nicht, wie an- gekündigt auf dem Friedhof statt, sondern wetterbedingt in unserer Friedens- kirche. Es ist ein kleiner Anfang, um langsam wieder zurück ins Gemeindeleben zu finden.

Einen Mitschnitt des Gottesdienstes finden Sie auf youtube unter folgendem link: https://youtu.be/jqldc2EbvbY

(Die Aufnahmen in der Kirche sind recht dunkel geworden. Für evt. zukünftige Aufnahmen würden wir einen Strahler benötigen. Falls jemand einen solchen der Kirche zu Verfügung stellen kann, melden Sie sich bitte im Büro)

Da wir gesehen haben, welch großes Bedürfnis es ist in der Kirche zusammen zu kommen, werden wir, wie angekündigt, im Oktober weitere Gottesdienste in un- serer Kirche in Stellenbosch anbieten. Die Youtube Predigten, die unsere Pastoren während des lockdowns erstellt ha- ben, können wir leider nicht zusätzlich anbieten, aber es wird nach Möglichkeit ein Mitschnitt der Predigt auf unsere Webpage gestellt. In der St. Paul’s Kirche in Somerset West können wir vorerst noch keine Gottesdienste halten, da wir nicht genügend Zeit haben, um die Kirche zu desinfizieren, nachdem dort vorher ein Gottesdienst gehalten wurde. Die Gemeinde- mitglieder aus Somerset West sind natürlich herzlich eingeladen zu den Gottesdiensten nach Stellenbosch zu kommen.

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Der Kirchenvorstand

Gottesdienste 7 Treffen

Gottesdienste im Oktober in unserer Friedenskirche

4. Oktober “Dank für Gottes Gaben”
um 10:00 (Deutsch)
Pastorin Beate Williard-Bidoli

11. Oktober “18. Sonntag nach Trinitatis”
um 10:00 (Deutsch) mit Taufe von Jule Kastner
Pastor Felix Meylahn

18. Oktober “19. Sonntag nach Trinitatis”
um 18:30 (Englisch)
Pastor Felix Meylahn

25. Oktober “20. Sonntag nach Trinitatis”
um 10:00 (Deutsch) mit Hl Abendmahl
Pastorin Beate Williard-Bidoli

Bitte beachten Sie beim Besuch der Gottesdienste die Sicherheitsvorkehrungen:

  • Kommen Sie bitte mit Maske,

  • Wir werden die Temperatur messen und

  • Ihren Namen und Kontaktdaten in eine Liste eintragen.

  • Halten Sie Distanz und vermeiden Sie Gespräche in größeren Gruppen

    vor und nach dem Gottesdienst.

  • Bitte halten Sie auch innerhalb des Kirchenraumes Distanz –

    unsere Kirchenbänke stehen weit auseinander

Treffen in Bridgewater Manor

Leider dürfen nach Auskunft des Managements am kommenden Montag, 5. Oktober, nur Personen, die in Bridgewater Manor wohnen, am Treffen um 15.00 Uhr (Andacht und geselliges Beisammensein) teilnehmen, niemand von außen.

Wir hoffen, dass diese Regelung bald aufgehoben wird.

Pastorin Beate Williard-Bidoli