MONATSSPRUCH Juli 2025
Sorgt euch um nichts, sondern bringt in jeder Lage betend und flehend eure Bitten mit Dank vor Gott!
Philipper 4,6
Jeden einzelnen Tag gibt es eine ganze Liste von Dingen, über die wir uns Sorgen machen können. Um „nur ein paar“ zu nennen: Da sind die ganz normalen, alltäglichen Sorgen rund um Geld, Gesundheit, den Druck bei der Arbeit, familiäre Verantwortung und das Zeitmanagement. Dann gibt es auch logische und ernsthafte Ängste wie die Furcht, einen geliebten Menschen zu verlieren, Sorgen um die Zukunft, um die eigene Sicherheit oder die Angst, eine falsche Entscheidung zu treffen. Und schließlich gibt es auch weniger logische, eher irrationale Ängste, die wir mit uns herumtragen – etwa das Überdenken von Gesprächen, soziale Ängste, die Sorge, dass etwas Schlimmes passiert, nur weil gerade alles gut läuft – und die Liste ließe sich noch lange fortsetzen.
Die Realität ist: Es ist leicht (und heutzutage fast normal), sich Sorgen zu machen. Doch dieser Bibelvers lenkt unseren Blick weg von unseren Sorgen – hin zu Gott. Er erinnert uns daran, dass es tatsächlich etwas Größeres gibt als all die Ängste, denen wir gegenüberstehen – nämlich Gott selbst.
In Psalm 23,4 lesen wir, dass wir kein Unheil zu fürchten brauchen, denn der allmächtige Hirte tröstet und führt uns. In solchen Worten erkennen wir den Stab und das Hirtenzepter unseres liebenden Hirten, der uns im Alltag leitet. Es ist nämlich nicht immer einfach, die Sorgen abzustellen oder sie beiseitezuschieben. Aber dieser Text fordert uns nicht nur auf, unsere Sorgen loszulassen – er bietet uns eine Alternative:
Anstatt deine Sorgen in den Händen zu halten und nicht zu wissen, wohin damit – schau auf und bring sie zu Gott. Lege sie vor seine Füße. Teile sie mit Ihm.
Warum vertraust du es Ihm nicht einfach an – und schaust, wohin Er dich damit führt?
Pastorin Ingrid van Sittert