Das Barock-Nachmittag-Konzert fand am 26. Oktober 2025 in der Friedenskirche, Stellenbosch statt. Das Interesse war groß. Viele Besucher kamen, Gemeindemitglieder und Gäste. Die Musikgruppe StrykSaam ist aus Hausmusik-Treffen hervorgegangen. Ihr gehören sowohl Mitglieder als auch Freunde der Kirche sowie Dritte an. Sie umfasst zumindest zwei Generationen. Das jüngste Mitglied ist noch Schülerin. Auf dem Programm stand Musik von Komponisten aus Frankreich, Deutschland und Italien. Wenn man so will auch aus England. Händel kam zwar aus Deutschland. Seine Zeit am englischen Königshof begründete aber seinen Ruhm. Deswegen betrachtet auch England ihn als einen der „ihren“. Musik ist allerdings eine internationale Sprache, die internationalste überhaupt, jeder kann sie verstehen, egal aus welchem Land, und sie gehört allen Menschen, nicht nur dem Land ihrer Herkunft. Durch Martin Luther ist Musik zu einem besonders wichtigen Teil des kirchlichen Lebens geworden. Hier eine Übersicht zu den Komponisten: Jean-Baptiste Lully, Jean-Philippe Rameau, Georg Friedrich Händel, Johann David Heinichen, Georg Philipp Telemann, Antonio Vivaldi. Es war nicht nur eine Freude, die Musik selbst zu hören, sondern auch die Musiker zu beobachten. Die Begeisterung, mit der sie spielten, die Freude in ihren Gesichtern an der Musik, die sich auch auf die Zuhörer übertrug. Maren Stallmann, die in unserer Gemeinde oft die Orgel spielt, hatte die Idee, StrykSaam zu dem Benefizkonzert einzuladen. Deshalb gebührt ihr ebenso Dank wie den Musikern, zu denen sie übrigens auch gehörte. Hier die Liste der Mitwirkenden:
BLOCKFLÖTE Jeanni Wiese;
QUERFLÖTE Nele Holm;
GEIGE 1 Kaspar Holm, Olivia Wantenaar;
GEIGE 2 Mikael von Eschwege, Eléna Monvoisin, Henning Holm;
BRATSCHE Mariette Schumann, Niels Holm;
CELLO Jakob Holm;
FAGOTT Kornelius Holm;
CEMBALO Maren Stallmann;
MUSIKALISCHE LEITUNG Julia Huber-Warzecha
Mit lang anhaltendem Beifall schloss das Konzert. Die meisten blieben noch danach und nutzten die Gelegenheit zum Gespräch. Ein besonders schöner Nachmittag, der in Erinnerung bleiben wird. Vielleicht gibt es im nächsten Jahr eine Wiederholung? Herzlichen Dank an alle, auch an diejenigen, die ansonsten zum Gelingen dieses Nachmittags beigetragen haben. Jede und jeder von ihnen haben mehr als nur einen Teil ihrer Freizeit dazu verwendet, anderen eine Freude zu machen. Das ist alles andere als selbstverständlich. Dazu gehört auch, dass die Einnahmen als Spende an die Kirche gingen.
Hinrich Mummenthey